Ich rase durch die Nacht, über die Autobahn, auf dem Weg zu meiner Arbeit, wie jeden Montag morgen. Menschen, tausende Menschen begleiten mich. Alle scheinen zum selben Ziel unterwegs zu sein. Starren verbissen durch ihre Windschutzscheiben auf die dunkle Strasse. Fluchen, drängeln und schubsen. Jeder mit dem Gedanken, schneller sein zu müssen als der andere. Als kommt es auf eine Länge an, auf 20m. Auf Sekunden, die sie gutmachen, wenn sie dich von der Bahn gedrängt haben. Rasen durch die Völkerwanderung, durch die Nacht in den Morgen hinein.
