Grün wurde Weiß, Smaragdgrün wurde Opalblau; nichts änderte sich.
Der Mann ließ das Wasser sanft in sein Glas tropfen,
und als das Grün sich trübte, fiel ein Nebel ab von seinem Geist.
Dann trank er Opalblau.
Erinnerungen und Schrecken bedrängten ihn.
Die Vergangenheit verfolgte ihn wie ein Panther,
und durch die Schwärze der Gegenwart
sah er die leuchtenden Tigeraugen der Dinge,
die da kommen sollten.
Aber er trank Opalblau.
Und jene düstere Nacht der Seele und das Tal der Erniedrigung,
durch das er taumelte, waren vergessen.
Er sah blaue Alleen unbekannter Länder, weite Aussichten und ein sanftes liebkosendes Meer.
Die Vergangenheit träufelte ihren Duft über ihn,
das Heute hielt seine Hand wie ein kleines Kind, und das Morgen strahlte wie ein weißer Stern:
nichts änderte sich.
Er trank Opalblau.
Der Mann hatte die düstere Nacht der Seele erfahren
und lag auch jetzt im Tal der Erniedrigung;
und die drohende Gefahr des Tigers der Dinge, die da kommen sollten, rötete den Himmel.
Aber für einen kleinen Augenblick hatte er vergessen.
Grün wurde Weiß,
Smaragdgrün wurde Opalblau;
nichts änderte sich.