Ihr Geist treibt in einem Korridor,
in der Nacht,
in der Zeit des Neuen Mondes.
Nur Schatten gewähren eine Idee,
daß sich dort Säulen befinden.
Säulen und Bögen
gemeißelt aus Dämmerung.
Weiche Konturen trägt hier alles.
Als ob ein Stoff über allem gespannt liegen würde,
der nur die Idee einer Kontur,
einer Figur gewähren würde.
Ihre Präsenz verwirft aber dies alles.
Traurigkeit umgibt sie.
Nicht bloß das Wort.
Das Ausleben der Trauer in der Einsamkeit.
Niemand begleitet sie,
denn als ihr jemand helfen konnte,
da war niemand da.
Und jetzt vernichtet sie jeden,
der an sie tritt.
Auf neue Ideen werden sie aufgeschüttet,
Der Kreislauf ist nicht zu brechen.
Er ist schon nicht mehr zu fassen,
verloren in sich selbst.
Ich sehe sie,
doch gehe weinend weg.
Der Spiegel gebärt Tränen in der Nacht,
welche wie erstarrte Wachstropfen auf ihm erblühen.